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Wissenswertes über Wintergärten
Inter-Glas informiert

Unsere Wohnraum-Wintergärten bieten ganzjährig eine besondere Wohnatmosphäre. In wärmegedämmter Ausführung ist ein Wintergarten die optimale Erweiterung für ein gemütliches und individuelles Zuhause.

Warum das so ist und was es beim Bau eines Wintergartens zu berücksichtigen gilt, erklären wir Ihnen gern. Die nachfolgenden Informationen haben wir in Kooperation mit unseren Partnern Hoklartherm und Schilling für Sie zusammengestellt.

Inter-Glas Wintergarten
Wintergarten Florenz IV – Typ 6 in weiß RAL 9016

Naturnah und effizient wohnen mit Wintergarten

Unbestritten gehört der Wintergarten zu den attraktivsten Wohnräumen. Das Gefühl, im Freien zu wohnen, bringt eine besondere Atmosphäre und verbessert die Wohnraumqualität. Ihre Immobilie gewinnt an Wert, und der Wiederverkaufspreis steigt erheblich. Ein weiterer Vorteil: Der Wintergarten ist Klimapuffer und Wärmespeicher zugleich. Er schützt den übrigen Wohnraum und erhöht die Wärmedämmung. So können Sie mit einem Wintergarten einiges an Heizkosten einsparen.

Präzise Planung für mehr Individualität

Jeder Wintergarten wird individuell von uns konzipiert und hergestellt, ob über mehrere Etagen, als Winkelbau über Eck mit zusätzlich überdachtem Sitzplatz. Jeder Wintergarten sollte Ihrem persönlichen Stil und dem Ambiente des Hauses angepasst sein. Ein Wohnraum-Wintergarten ist der Garten fürs ganze Jahr - Ein Zimmer im Grünen, Balsam für die Seele und garantiert Ihr neuer Lieblingsplatz zum Erholen.

Für den Bau eines Wohnraum-Wintergartens ist eine entsprechende Planung vonnöten. Im Idealfall wird der Wintergarten gleich beim Hausbau mit eingeplant – auch dann, wenn er erst später zur Ausführung kommt. Bitte beachten Sie, dass ein Bauantrag bei Ihrem zuständigen Bauamt (Gemeinde - Stadt- oder Kreisverwaltung) gestellt werden muss und die Grenzabstände zum Nachbargrundstück und der Straße eingehalten werden müssen. Bei der Bearbeitung der erforderlichen Unterlagen ist Ihnen das Planungsteam von Inter-Glas gerne behilflich. Wir unterstützen Sie bei der Abwicklung des Baugenehmigungsverfahrens und sind während der gesamten Planungsphase Ihr Ansprechpartner.

Schilling Dachsysteme bieten die Grundlage für Top-Wintergarten-Dächer RMG 1 in vollendeter thermischer Trennung als absolute Wohnraumqualität für beheizte Glasanbauten zur ganzjährigen Nutzung.

Qualität, die überzeugt

Ein hochwertiger und langlebiger Glasanbau oder Wohnwintergarten ist eine Investition, an der Sie für viele Jahre Freude haben wollen. Einen Kauf zu Baumarktpreisen empfehlen wir als qualitätsorientierter Fachhandel deshalb nicht. Hier lohnt es sich, im Vorfeld der Baumaßnahme etwas Zeit für die Qualitätsprüfung zu investieren.

Prüfen Sie selbstkritisch in jeder Hinsicht die thermische Trennung der Profilanbieter. Beachten Sie hierbei die Ausführung vom Wandanschlußprofil sowie die Traufenausbildung. Kältebrücken führen zwangsläufig zu unerwünschter Kondensat- und Schimmelbildung (siehe Zeichnung, thermische Trennung rot markiert).

Die Verglasungsvorschrift nach DIN ist zwingend erforderlich. Die Glasfalzbelüftung sowie die Entwässerung muß gewährleistet sein. Weiterhin ist die vierseitige Glasauflage, auch bei der Ausführung von Schräganschlüssen und Wandanschlüssen, sowie glasteilende Stöße, unter der Anordnung von Glashalteleisten in allen Bereichen mit dem erforderlichen Anpressdruck zu erbringen.

Die Vorfreude auf Ihren Wohnwintergarten kann schnell in massiven Ärger umschlagen, wenn wichtige bautechnische sowie bauphysikalische Grundregeln unbeachtet bleiben. Planen Sie deshalb sorgfältig und nehmen Sie sich Zeit für die Realisierung Ihres Bauprojekts.

Informationen zur Statik

Für die unterschiedlichen Anforderungen stehen vier Top-Wintergarten-Dachsysteme zur Auswahl:

  • Top-Miniwintergarten-Dachsystem für Wintergärten mit geringer Ausladung
  • Top-Wintergarten-Dachsystem (siehe Zeichnung oben)
  • Top-Statik-Wintergarten-Dachsystem für Wintergärten mit großen Ausladungen und Spannweiten für Öfnungsmöglichkeiten bis 7 m, je nach Ausladung und Schneelast, ohne Mittelstütze
  • Top-Fassaden-Dachsystem mit innenliegender Statik auch als Pfosten-Riegel-System

Die statischen Anforderungen für die Standsicherheit (Biegesteifigkeit) hinsichtlich der Tragwerkskonstruktion sowie die Lastabtragung sind nach den anerkannten Regeln der Bautechnik nach DIN 1055 entsprechend den Vorgaben der Bauverordnung zu erbringen. Grundsätzlich müssen Stahlstützen nach statischen Vorgaben vom Hersteller eingesetzt werden.

Schilling Dachsysteme hat eine hervorragende Lösung von Eck- und Mittelstützen aus Stahl mit einer ausreichenden wärmegedämmten Aluverkleidung, eigens für Sie entwickelt.

Klima , Belüftung, Sonnenschutz und Beleuchtung

Damit Sie Ihren Wohnwintergarten für ganzjährige Wohnzwecke optimal nutzen können, ist eine ordentliche Be- und Entlüftung sowie eine Beschattung bzw. Sonnenschutzglas im Bereich des Dachs unumgänglich – zum einen, um der immensen Hitzeentwicklung im Sommer entgegenzutreten, zum anderen, um die Abgabe der sich ansammelnden Feuchtigkeit zu gewährleisten.

Schilling führen in ihrer Produktpalette ein umfangreiches Paket der Klima- und Belüftungstechnik. Lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler eingehend beraten, auch über die Möglichkeiten einer integrierten Beleuchtung.

Der ideale Standort

Klima und Atmosphäre werden hauptsächlich durch die Sonneneinstrahlungen geprägt. Deren Intensität richtet sich nach der Himmelsrichtung – also nach dem Standort eines Wohnraum-Wintergartens. Bei der Standortplanung sollte auch die Beschattung durch Bäume und Nachbarschaftsbebauung berücksichtigt werden.

Die Nordseite ist eine optimale Lage für einen Heimarbeitsplatz, als Studio oder Atelier. Hier wirkt der Wintergarten oft als Klimapuffer. Belüftungs- und Schattierungsmöglichkeiten können vergleichsweise weniger aufwendig ausgeführt bzw. ausgelegt werden.

Die Ostseite ist auch für einen Arbeitsplatz oder als Frühstücksplatz und natürlich als Pflanzenoase ideal, da es hier zu optimalen Lichtverhältnissen kommt. Sie fangen am Morgen die ersten Sonnenstrahlen ein. Hier sollte evtl. ein Sonnen-/ Blendschutz in den Seitenelementen vorgesehen werden.

Die Südseite hat die längste Sonneneinstrahlungszeit, ist aber auch der heißeste Platz. Problematisch kann es hier durch Hitzestaus im Hochsommer werden, daher sollte man immer eine ausreichende Belüftung und Beschattung berücksichtigen.

Die Westseite ist ideal, um im Sommer die letzten Sonnenstrahlen genießen zu können. Eine Schattierung bzw. Lüftung sollte hier aber ebenfalls von vornherein eingeplant werden. Oftmals ist aber der Standort eines Wintergartens die bereits vorhandene Terrasse.

Informationen zum Baurecht

Wohnraum-Wintergärten sind genehmigungspflichtig, können aber in den meisten Fällen im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren beantragt werden. Bevor Sie Ihren Wintergarten planen, sollten Sie folgende baurechtliche Punkte klären:

  • Wie dürfen Sie das Grundstück bebauen?
  • Ist eine Bauform vorgeschrieben (und falls ja, welche?)
  • Welche Grenzabstände sind einzuhalten? Wie liegen die Baugrenzen?

Eine zuverlässige Antwort auf diese Fragen bekommen Sie durch eine Bauvoranfrage bei Ihrem zuständigen Bauamt. Bei der Bearbeitung von Bauvoranfragen und des Bauantrages sind wir Ihnen gerne behilflich.

Verglasung

Der Wintergarten wird durch Licht und Wärme geprägt. Dafür ist Isolierglas das ideale Material. Die Auswahl des Glases hängt von der Nutzung des Anbaus ab. Ein Wohnraum-Wintergarten wird das ganze Jahr über genutzt.

Die Verglasung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Funktion eines Wintergartens. Aufgrund des hohen Glasanteils der Gesamtkonstruktion werden Wintergärten schnell warm, kühlen aber auch relativ rasch wieder aus. Die genauen Eigenschaften sind abhängig vom K-Wert und vom G-Wert der Verglasung. Der k-Wert steht für den Energieverlust bzw. für die Isolierung des Wintergartens und ist ein wichtiger Faktor für die Energiebilanz. Er ist ein Maß dafür, wie viel Heizwärme durch die Verglasung nach außen verloren geht. Je kleiner er ist, umso geringer ist der Wärmeverlust und desto besser die Wärmedämmung.

Der G-Wert sagt aus, wie viel Prozent der Sonnenenergie, die auf den Wintergarten trifft, das Glas passieren kann. Der G-Wert steht für den Energiewert des Wintergartens. Je Höher der G-Wert, desto stärker heizt sich der Wintergarten bei starker Sonnenstrahlung auf. Daher ist der Wert besonders interessant, wenn man die Aufheizung vermeiden will (niedrige G-Werte bei Sonnenschutzglas) – es sei denn, man will die Sonne gezielt nutzen.

Grundsätzlich werden unsere Wintergärten rundum mit Zweischeiben-Wärmeschutzglas ausgestattet. Im Dachbereich ist zusätzlich splitterfreies Verbund-Sicherheitsglas vorgeschrieben. Das Wärmeschutzglas hat den Vorteil, dass die Raumwärme nur sehr schwer entweichen kann.

Der K-Wert einer solchen Verglasung sollte max. 1,3 betragen, besser ist jedoch ein k-Wert von 1,1. Zusätzlich kann dieses Wärmeschutzglas auch noch in Kombination mit Sonnen- und/oder auch als Schallschutzglas geliefert werden.

Das Sonnenschutzglas hat den Vorteil, dass sich der Wohnraum-Wintergarten (insbesondere bei einer Süd- oder Südwest-Lage und vor allem in der warmen Jahreszeit) nicht zu stark aufheizt. Das Schallschutzglas kann mit einer Gesamtstärke von bis zu 32 mm in unsere Wintergartenkonstruktionen eingebaut werden. Gerade bei starken Belästigungen durch Flug- und Straßenverkehr ist dieses ein sehr wirksamer Schutz.

Die wichtigsten Werte im Überblick:

  • Einfachglas: K = 5,8 W/m˜K - g = 83 %
  • Isolierglas: K = 3,0 W/m˜K - g = 77 %
  • Stegvierfachplatte (Kunststoff): K = 1,7 W/m˜K - g = 55 %
  • Wärmeschutzglas: K = 1,1 W/m˜K - g = 57 %
  • Sonnenschutzglas (in unterschiedlichen Ausführungen): K = 1,1 W/m˜K g = zwischen 25-55%

Beschattung Bei der Beschattung eines Wohnraum-Wintergarten unterscheidet man zwischen einer natürlichen Beschattung durch Bäume und Büsche und dem künstlichen Sonnenschutz aus Stoff oder stoffähnlichem Material.

Um eine natürliche Beschattung nutzen zu können, muss natürlich diese in ausreichender Größe vorhanden sein. Dahingegen kann eine künstliche Schattierung auch nachträglich angebracht werden.

Eine Außenbeschattung ist am wirkungsvollsten, da die Sonnenstrahlen von vornherein abgefangen werden, bevor Sie den Wintergarten erreichen. Die Außenschattierung (Markise) wird auf die Dachkonstruktion installiert. Die Markise sollte aber möglichst mit einer automatischen Regelung ausgestattet werden, damit sie bei Wind und Regen automatisch ein- und bei starker Sonneneinstrahlung (Temperatur/Helligkeits-Steuerung) ausfährt. So wird die Außenbeschattung gleichzeitig auch automatisch vor Witterungseinflüssen geschützt.

Für eine Innenbeschattung gibt es verschiedene Möglichkeiten: Raff- oder Faltstores, Innenjalousien oder evtl. Sonnensegel. Die Innenschattierung ist oftmals nicht so wirkungsvoll wie eine Außenschattierung, ist aber dafür wettergeschützt. Die Funktionsweise ist stark abhängig von der Stoffwahl. Optimal sind Stoffe mit einseitiger Aluminiumbedampfung. Durch diese Beschichtung werden die Sonnenstrahlen direkt reflektiert, eine Umwandlung in Wärmeenergie erfolgt nicht. Die Innenbeschattung sorgt für ein angenehmes Licht und somit für eine behagliche Atmosphäre in ihrem Wohnraum-Wintergarten.

Belüftung

Um eine angenehmes Raumklima zu erzielen, sollte für ausreichende Belüftungsmöglichkeiten gesorgt werden. Besonders dann, wenn der Wohnraum-Wintergarten an der Süd- oder Westseite geplant ist.

Grundsätzlich sollten genügend Türen und Fenster vorgesehen werden. Außerdem sind im Dachbereich Dachlüftungsfenster in ausreichender Zahl und Größe einzuplanen. Als Richtwert gilt: 10–15% der Grundfläche sollten als als Lüftungsfläche nutzbar sein. Optimaleignet sich hierfür eine automatische Regelung, damit Sie Ihren Wintergarten auch bei Wind und Wetter sich selbst überlassen können.

Der Abstand zwischen den Zu- und Abluftöffnungen muss möglichst groß sein, damit ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet ist. Bei starkem Pflanzenbewuchs sind Luftumwälzer ideal, damit Luftfeuchtigkeit und Wärme optimal verteilt werden.

Material

Für den Bau eines Wohnraum-Wintergartens werden vorrangig thermisch getrennte Aluminiumprofile verwendet. Aber auch Elemente aus Holz oder Holz/Aluminium sind gern verwendete Materialien. Selten werden auch Kunststoff-Elemente integriert.

Aluminium ist ein korrosionsbeständiges, wartungsfreies Material. Es sind thermisch getrennte Verbundprofile mit einem optimalen Isolationswert, die in einer großen Farbpalette – Farben nach RAL – geliefert werden. Die Wintergartenprofile sind pulverbeschichtet (einbrennlackiert).

Kunststoffprofile werden, wie auch im Fensterbau üblich, stahlverstärkt verarbeitet. Die Dachkonstruktion wird immer aus thermisch getrennten Aluminium-Profilen hergestellt.

Öffnungsmöglichkeiten

  • Parallel-Schiebe-/Kipptüren (PASK)
  • Falttüranlagen
  • Schiebetüren
  • Hebe-/Schiebetüren
  • Dreh-/Kipptüren und -fenster

Wenn durch Ihren Wintergarten der Hauptzugang zu Ihrer Wohnung führt, empfehlen wir Haustüren bzw. Automatiktüren.

Heizung

Schon während der Planung Ihres Wohnraum-Wintergartens empfiehlt es sich, Wärmequellen miteinzuplanen, um den Wintergarten auch ganzjährig nutzen zu können. Am besten eignet sich eine Fußbodenheizung, kombiniert mit einer Konvektorenheizung. Die Fußbodenheizung hält die Grundwärme und die Konvektoren (Heizkörper) sorgen bei Bedarf für die Restwärme. Die Konvektoren (Heizkörper) können, da Sie kleiner ausfallen, besser in den Wohnraum-Wintergarten integriert werden.

In jedem Fall sollten Sie sich mit einem Heizungsinstallateur vor Baubeginn in Verbindung setzen, denn bei nachträglichem Einbau von Heizung entstehen immer höhere Kosten, als wenn alles von Anfang an geplant wird.

Planung und Montage

Die Planung eines Wohnraum-Wintergartens ist aufwendig und sehr umfangreich, sodass man oftmals als Privatperson alleine vor einen großen Berg von Fragen steht. Wir, das Team von Inter-Glas stehen Ihnen vom Anfang bis zum Einzug gerne zur Seite.

In unserer schönen Ausstellung können Sie sich vorab informieren und erste Eindrücke gewinnen, damit unser Fachberater dann mit Ihnen zusammen ein konkretes Angebot ausarbeiten kann.

Wenn Sie ein Foto von Ihrem Wohnhaus mitgebracht haben, lassen wir für Sie per Computersimulation schon vor Baubeginn ein Bild von Ihrem neuen Wohnraum-Wintergarten anfertigen. Unser Außendienstmitarbeiter wird dann vor Ort beurteilen, ob sich Ihre Wünsche und Vorstellung umsetzen lassen.

Freundliche und qualifizierte Mitarbeiter montieren schnell und reibungslos Ihren Wohnraum-Wintergarten vor Ort.

Wir unterstützen Sie bei der Bauantragsbearbeitung und vermitteln auf Wunsch einen Architekten.

Wir bringen Ihre Vorstellungen in Form.